Madama Butterfly

Nationaltheater Mannheim 2020

 

„Zwingend ergibt sich diese Deutung aus dem Text der Puccini – Oper sicher nicht. Und dennoch überschreibt sie ihn auf überraschend reibungslose, sinnige und gewinnbringende Weise. Was dem Regieteam damit gelingt, ist nichts Geringeres als eine famose Ehrenrettung der <Butterfly>.“

(K. Scharffenberger, Opernglas)

 

Wo man sonst, jenseits der Musik, von Puccinis devotem Frauenideal abgeschreckt sein mag und diese duldsame Cio-Cio-San am Liebsten mit einer Watschen zur Vernunft bringen würde, geschieht nun psychologische Vertiefung und Erklärung. Als Transfrau gewinnt Cio-Cio-San an Selbstbestimmung, Macht und Kontrolle: ein feministischer Akt, geboren aus dem Geist von LGBTQ.

(K. Scharffenberger, Opernglas)

 

„Die Oper „Madame Butterfly“ wird im Mannheimer Nationaltheater nicht nur auf 90 Minuten und ein kleineres Orchester reduziert. Statt der „Tragödie einer Japanerin“ wird die Geschichte eines Transgender erzählt, der sich nach einem neuen Anfang sehnt.“

(Gabor Halasz, Die Rheinpfalz, 1.10.2020)
 
 

Am Nationaltheater hatte mit Madama Butterfly von Giacomo Puccini bereits die dritte Oper unter Corona-Bedingungen Premiere. Und bereits zum zweiten Mal inszenierte das Opernhaus mit einer White Wall: Videotechnik und Arrangement spielen dabei eine zentrale Rolle. Konzeption, Darstellung und musikalische Umsetzung unter von Jānis Liepiņš funktionieren wunderbar.

(Bernd Künzig SWR 2, 6.10.2020)
 
 
 
butterfly_1_roca© Nationaltheater Mannheim

butterfly_2_roca© Nationaltheater Mannheim

 

Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš

Musikalisches Arrangement: Christian Dellacher

Konzept und Video: Roland Horvath, Anahita Malakouti

Regie: Maria-Magdalena Kwaschik

Bühne: Anna-Sofia Kirsch

Kostüme: Charlotte Werkmeister

Choreografische Mitarbeit: Luches Huddleston jr.

Licht: Damian Chmielarz

Dramaturgie: Cordula Demattio / Patricia Knebel

Kunst und Vermittlung: Oliver Riedmüller

Chor: Dani Juris

Animation Video: Judith Selenko

Cio-Cio-San: Astrid Kessler

Suzuki: Julia Faylenbogen

F.B. Pinkerton: Irakli Kakhidze

Sharpless: Nikola Diskić

Goro: Uwe Eikötter

Bonze: Marcel Brunner

Mit dem Nationaltheater-Orchester, dem Opernchor und der Statisterie

 

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